Kroatien…..
Sonne Meer und wärme, dass haben wir uns von Kroatien erhofft. Es war dann auch so.
Nach Dubrovnik flogen wir mit der Croatia-Air direkt von Kloten aus.
Was uns dann während der Fahrt sofort auffiel war, wie rücksichtsvoll die Auto wie auch die LKW Fahrer waren. Allgemein waren die Menschen mit denen wir in Kontakt kamen sehr freundlich und zuvorkommend. Landschaftlich war es eine sehr eindrückliche Tour. Topografisch hat es die eine oder andere anspruchsvolle Steigung. Es ging ständig Auf und Ab.
Uns wurde noch von einem Arbeitskollege von Beate, der Kroate ist, empfohlen statt auf der Küstenstraße über die Inseln zu fahren. Das taten wir dann auch. Nach Kroatien fuhren wir dann weiter via Bovec (Slo) – Tarvisio (It) – Lesachtal (Ö) – Tiroler Gailtal – Süd Tirol (Etsch Radweg) – Reschenpass in die Schweiz zurück.
Karten:
Reise Know-How: Kroatien 1:300’000, 4. Auflage 2010,
Reise Know-How: Slowenien 1:185’000, 2. Auflage 2008,
freytag & berndt: Südtirol, Bozen 1:150’000
Tour – Zusammenfassung:
Anreisetag: 1
Etappen: 20
Ruhetage: 2
Km: 1’531,78
Km. ø: 76,58
H/M: Ca. 10’451
Freitag 20. Mai 2011
Flug nach Dubrovnik – Cavtat
Nach dem Einchecken legte sich bei uns zuerst einmal die erste nervosität. Mit einer Kollegin von Beate, die der Ruhende Pol für uns war, tranken wir noch etwas. Danach ging es zum Flieger.
Mit ca. 30 Minuten Verspätung hoben wir dann ab.
Wir landeten um 23.00 Uhr beim Flughafen Dubrovnik. Wir wussten das wir noch ca. 15 km. mit dem Fahrrad nach Cavtat zum Hotel fahren müssen. Als wir zum Flughafenausgang kamen, wartet dort unerwartet mit einem Namensschild von uns, der Besitzer des Hotels auf uns. Wir verstauten unser Gepäck samt Fahrräder in seinen Bus.
Es war ein sehr schnuckeliges kleines Hotel. Das Paar die es Führen waren sehr, sehr nett und zuvorkommend.
Im Zimmer machten wir uns Startklar für morgen.
Unterkunft: Zimmer
Hotel Castelletto (dubrovnikexperience.com)
Sehr schönes Hotel.
Samstag 21. Mai 2011
Cavtat – Prapratno
Als der Wecker um 7.00 Uhr geklingelt hat, begrüsste uns die kroatische Sonne freundlich mit ihrer ganzen Kraft. Nach dem netten und ausgiebigen Frühstück am Pool machten wir unsere Fahrräder flott. Um 10.45 Uhr starteten wir unsere Heimreise. Am Abend kamen wir an einem schönen Zeltplatz der direkt am Mljetski Kanal liegt an.
Unterkunft: Zelt
Camping Prapratno (N42°49’4“ E17°40’34“)
Distanz: 84 km.
Fahrzeit: 5:28 Std.
Sonntag 22. Mai 2011
Prapratno – Vrnik (Insel Korcula)
Bewölktes aber warmes Wetter.
Fährüberfahrt:
Von Orebic nach Korcula (Insel Korcula)
Von Korcula fuhren wir dann noch bis nach Vrnik.
Unterkunft: Zelt
Niedlicher Zeltplatz in einem Garten direkt an der Bucht von Vrnik.
Distanz: 66,76 km.
Fahrzeit: 5 Std.
Montag 23. Mai 2011
Vrnik (Insel Korcula) – Vela Luka (Insel Korcula) / Spilt
Mittelschwere Strecke: Die ersten 18 km. ging es nur Bergauf mit zum teil 9% Steigung. Der Rest des Weges nach Vela Luka ging Berg ab. Landschaftlich war die Strecke sehr schön.
Längere Fährüberfahrt:
Von Vela Luka (Insel Korcula) nach Split.
Unterkunft: Zimmer
In der nähe vom Hafen, in der Altstadt von Split.
Distanz: 48 km.
Fahrzeit: 3:25 Std.
Dienstag 24. Mai 2011
Split – Solaris
Dank der Irrfahrt durch Split, fuhren wir am Fussballstadion von Hajduk Split vorbei. Eine Schnellstrasse bildete den Höhepunkt und Abschluss unsere Fahrt durch Split. Der Lohn dafür war, ein Baumarkt der unsere langgesuchte Kartusche im Sortiment hatte.
Eine Kaffeepause in einer sehr schönen Bucht hat uns neue Kräfte gegeben.
Unterkunft: Zelt
Camping Solaris, (campingsolaris.com)
Top moderner 4****
Distanz: 96,82 km.
Fahrzeit: 5:24 Std.
Mittwoch 25. Mai 2011
Solaris – Petrcane
Den ganzen Tag war es schönes und heisses Wetter. Es rollte locker flockig.
Zwei Fährüberfahrten:
1. Von Biograd na Moru nach Tkon (Insel Pasman)
2. Von Preko (Insel Ugljan) nach Zadar
Ein anscheinend „verlassener“ Zeltplatz strapaziert unsere Nerven ziemlich stark. Da es schon 19.00 Uhr war, nahmen wir das erst beste Zimmer, obwohl es mit 3*** bezeichnet war.
Beim Nachtessen haben wir unseren Frust über den Zeltplatz vergessen und genossen den Abend.
Unterkunft: Zimmer
3*** Zimmer (marco-polo-pansion.hr)
Sehr toll.
Distanz: 1o8,48 km.
Fahrzeit: 6:20 Std.
Donnerstag 26. Mai 2011
Petrcane – Novalija (Insel Pag)
Der Tag begann mit einem gemütlichem Frühstück am Meer.
Es war ein sehr heisser Tag mit einer sehr eindrucksvollen Vegetation. Nach einem mühsamen Start hat der Kaffe Beates Flügel verleiht und wir flogen über die Pag.
Unterkunft: Zelt
Zeltplatz kampstrasko**** (campingkroatienpag.de)
Ein top modernen 4**** direkt an der Adria.
Distanz: 87,73 km
Fahrzeit: 5:25 Std.
Freitag 27. Mai 2011
Novalija (Insel Pag)
Wir schalteten der wohl verdiente Ruhetag ein.
Wir hatten neben uns ein älteres interessantes Paar aus Fulda. Sie hatten das einzigste Wohnmobil ohne Satellitenschüssel.
Im laufe des Tages haben wir uns zu Fuss Novalija angeschaut und Information zur Weiterfahrt gesammelt.
Am Nachmittag habe ich mich nun endlich in die Adria begeben, während Claudio seine Matratze überprüfte ( schläft).
Samstag 28. Mai 2011
Novalija (Insel Pag) – San Marino (Insel Rab)
Nach dem Gewittern in der Nacht sind unsere Pläne (zum Glück) ins Wasser gefallen.
Somit fuhren wir nach Zigljen (Insel Pag) zu einem Hafen im niergendwo. Nun ging es mit der Fähre bis nach Prizna an die berühmt berüchtigte Kroatische Küstenstrasse, der Abschnitt bis nach Jablanace entpuppte sich als eine ruhige idyllische Strasse. Mit der zweite Fährüberfahrt von Jablanace nach Misnjak (Insel Rab) endete einen eher kurzen Radtag auf dem Zeltplatz in San Marino (Insel Rab).
Unterkunft: Zelt
Camping Imperial, (camping.imperial.hr)
Sehr guter Platz und freundliche Rezeption.
Distanz: 56,71 km.
Fahrzeit: 3:45 Std.
Sonntag 29. Mai 2011
San Mariono (Insel Rab) – Preluk
Nach einer Kurze fahrt bis zum Hafen in Lopar mussten wir lange auf die Fähre warten. Es stand die letzte Fährüberfahrt von Lopar bis Valbiska (Insel Kirk) an. Auf der Insel Kirk herrschte abgesehen vom starken Verkehr auch sehr starken Gegenwind. Nach einer Überfahrt über eine sehr imposante Brücke (1,420m) kamen wir wieder auf das Festland.
Durch Rijeka kamen wir erstaunlicher weise ohne grosse Probleme weil es relativ gut ausgeschildert war.
Unterkunft: Zelt
Autocamp Preluk 2** (autocamp-preluk.com)
Eher keine als 2**, aber trotzdem nicht schlecht.
Distanz: 71,12 km.
Fahrzeit: 4:26 Std.
Montag 30. Mai 2011
Preluk – Vrsar
An der Küstenstrasse ging es stetig Bergauf, am höchsten Punkt angelangt tranken wir bei einem schönen Aussichtshotel unseren Kaffee.
Kaum haben wir unseren Platz auf dem Zeltplatz eingenommen, bekamen wir von einem Österreicher zwei Stühle und einen Tisch.
Unterkunft: Zelt
Campingplatz Valkanela (campingrovinjvrsar.com)
Super genial, direkt an der Adria.
Distanz: 102,22 km.
Fahrzeit: 5:57 Std.
Höhenmeter: Ca. 1085 m
Dienstag 31. Mai 2011
Vrsar – Ankaran (Slo)
Aufbruch nach Slovenien.
Nun heist es Abschied nehmen von Kroatien und der Adria.
Ausser die Grenzüberfahrt, bei der ich fast die Zöllnerin übersah, waren die letzten Kilometer in Kroatien eher unspektaktulär. Kaum in Slovenien, gab es die ersten Fahrradwege, Fahrradtunel und Fahrradkreissel.
Unterkunft: Zelt
Campingplatz ADRIA*** (adria-ankaran.si)
Distanz: 86,59 km.
Fahrzeit: 5:13 Std.
Höhenmeter: Ca. 780 m
Mittwoch 1. Juni 2011
Ankaran – Nova Gorica
Kurz vor Nova Gorica kamen wir in das erste Gewitter am Tag.
Beim Hotel + Camp trafen wir ein Österreichisches MTB Paar mit denen wir einen gemütlichen Abend verbrachten.
Wir hatten am nächsten Tag das gleiche Ziel.
Unterkunft: Zelt
Camp & Hotel Siesta (hotel-siesta.si)
Sehr toll.
Distanz: 83,10 km
Fahrzeit: 4:42 Std.
Höhenmeter: Ca. 466 m
- Das Bild an der Mauer vom Hotel & Camp; Hotel Siesta in Nova Gorica (Slo)
Donnerstag 2. Juni 2011
Nova Gorica – Bovec
Landschaftlich schöne Strecke durch das Socatal. Bis nach Kanal war die Strasse eng und befahren. Bei unserer obligatorische Kaffeepause in Kobarid, sahen wir im Kaffee britische Gleitschirmflieger die ihre Nationale Meisterschaft bestreiten.
Die letzten 20 km. nach Bovec gingen nur noch bergauf.
Nach dem einkaufen in Bovec sahen wir beim Kaffee per Zufall das Österreichische MTB Paar wieder. Nach einem gemeinsamen Drink, verabschieden wir uns definitiv.
Während dem Kochen wurden wir vom Regen überrascht.
Unterkunft: Zelt
Camping Polovnik, (kamp-polovnik.com)
Distanz: 77,17 km.
Fahrzeit: 4:53 Std.
Höhenmeter: Ca. 775 m
Freitag 3. Juni 2011
Bovec – Kötschach Mauthen (Ö)
Von Bovec führt uns der Weg über den Predig Pass (12km mit bis zu 12% Höchststeigung) nach Italien und weiter nach Österreich.
Nach einer längeren Regenpause in Feistritz an der Gail, zogen wir trotz fortgeschrittener Zeit, die 67 km. gegenüber den 30 km nach Villach vor. Müde und nass vom Schweiss aber froh, bezogen wir unser Zimmer in der Jugendherberge von Kötschach-Mauthen.
Unterkunft: Zimmer
Jugendherberge (fitandfun-outdoor.com)
Distanz: 106,56 km.
Fahrzeit: 6:38 Std.
Höhenmeter: Ca. 1’313 m.
- Beim Aufstieg zum Predil Pass.
Samstag 4. Juni 2011
Kötschach – Mauthen
Unser zweiten Ruhetag. Nach einem ausgiebigen 5 Euro Frühstück im Hotel Vis à vis besorgten wir uns Karten für unsere Weiterfahrt durch Südtirol. Am Abend erlebten wir unser kulinarisches Highlight. Essen wie Gott in … Kärnten, Kuder Nudel einmal als Salzige und einmal als süsse Variation.
Sonntag 5. Juni 2011
Kötschach Mauthen – Arnbach
Das Lesachtal war landschaftlich sehr schön, es hätte uns auch verzaubre, wenn wir nicht ständig das Gefühl hatten einen Pass zu bezwingen. Bis St. Lorenz ging es stetig steil bergauf. Als uns dann doch die ersten Regentropfen trafen, haben wir in einer Beiz Unterschlupf gesucht und waren die Attraktion im Dorf. Die Einwohner haben uns freundlich und interessiert empfangen. So warteten wir das Gewitter geduldig ab.
In Tassenbach kreuzten wir den Jakobs Weg. Waren wir nicht auch auf einer ähnlichen Reise ? Der Weg ist das Ziel.
In Sillian fanden wir Information zur Jugi in Arnbach. Eine kleine Jugendherberge für 10 Euro pro Person. Wir hatten sie für uns alleine inklusive Radio.
Unterkunft: Zimmer
Jugendherberge (hochpustertal.com)
Distanz: 60,59 km.
Fahrzeit: 4:39 Std.
Höhenmeter: Ca. 1’242 m
Montag 6. Juni 2011
Ambach – Brixen
Bei sehr unsicherem Wetter nahmen wir den Weg nach Brixen in Angriff. Die Strecke war sehr toll da sie auf der eine Seite nur Berg ab ging, und auf der anderen Seite existierte ein Radweg, der Pusterbike.
In Mühlebach warteten wir geduldig in einem kleinen Bushaltestellenhäuschen bis das starke Gewitter vorbei war. In Zentrum von Brixen angekommen fanden wir eine sehr luxuriöser Jugi.
Unterkunft: Zimmer
Jugendherberge (prixen.jugendherberge.it)
Top.
Distanz: 92,89 km.
Fahrzeit: 5:16 Std.
Höhenmeter: Ca. 569 m
Dienstag 7. Juni 2011
Brixen – Algund
Das Frühstück war sehr vielseitig. Wir beluden unsere Fahrräder, dabei kamen wir vor der Jugi mit einem Pilger ins Gespräch. Er war auf dem Weg von Erfuhrt nach Rom.
Die Strecke war unerwartet schön.Vor allem von Bozen nach Meran. Der Weg nach Bozen war wahrscheinlich auf den alten Bahntrassen angelegt. Von Bozen aus führt uns der Weg auf dem Etsch-Radweg Richtung Meran.
Nach der Abweisung von der Jugendherberge in Meran, kamen wir wie so oft in den letzten Tagen in einen heftigen Regen. Dank dem Regen fanden wir bei einem Zeltplatz Unterschlupf in der „Höhle“.
Unterkunft: „Höhle“
Camping Via Claudia Augusta, (campalgund.com)
Sehr schöner Platz.
Distanz: 96,83 km.
Fahrzeit: 5:22 Std.
Höhenmeter: Ca. 391 m
Mittwoch 8. Juni 2011
Algund / Mals – Nauders
6:00 Uhr und strömender Regen.
Auf Grund der unsichere Wetterlage entschlossen wir uns, mit dem Zug von Meran nach Mals zu fahren. Die Fahrräder wurden separat mit dem Bus hoch gebracht. Dank dem guten einvernähmen mit dem Chauffeur konnten wir unseren Taschen am Fahrrad lassen.
Von Mals führte uns ein schöner Radweg entlang der Etsch (Etsch – Radweg) über den Reschenpass nach Nauders.
Die Touristeninformation in Nauders hatte uns eine tolle Frühstückspassion vermittelt.
Abendessen mit Österreichischen Spezialitäten: Tiroler Herrengeröst und Kaiserschmarren. Lecker, Lecker, Lecker…..
Unterkunft: Zimmer
Frühstückspassion, Fam. Waldegger. (tiroler-oberland.com/bio-bauernhof-waldegger)
Distanz: 35,09 km.
Fahrzeit: 2:51 Std.
Höhenmeter: Ca. 593 m
Donnerstag 9. Juni 2011
Nauders – Davos (CH)
Der Tag der Wahrheit begann mit einem ausgiebigen Frühstück bei der Fam. Waldegger.
Eine schöne Abfahrt in die Schweiz folgte. Das Gefühl mit dem Fahrrad in die Schweiz zu fahren, war nicht so Stark wie ich es erwartet hätte. Unser Weg führte uns auf der Fahrrad Route 6 bis nach Scuol. Sein oder nicht Sein / Pass oder nicht Pass, dass war hier die Frage!
Beate entschied sich für den Pass. Der Regen kam Pünktlich in Susch, am Fusse des Flüela – Passes (2’383 m ). Der Regen wurde immer stärker, kurz vor der Passhöhe wurde es richtig schwer, zusätzlich zum Regen der dann zu Schnee-Regen wurde, kam noch die Kälte und starken Wind.
Vollkommen durchnässt und unterkühlt kamen wir beim Passhotel Fluela-Hospiz an. Nach einer Gulaschsuppe ohne Fleisch, nahmen wir die Abfahrt nach Davos in angriff.
Unterkunft: Zimmer
Jugendherberge (youthhostel.ch)
Distanz: 80,59 km.
Fahrzeit: 6:26 Std.
Höhenmeter: Ca. 1’749 m
Freitag 10. Juni 2011
Davos – Landquart / Zürich HB – Bremgarten
Wir starteten mit einer langen Abfahrt nach Landquart, wo wir den Zug nach Zürich Hauptbahnhof nahmen. Von Zürich aus ging es dann wieder mit dem Fahrrad auf direkten Weg nach Bremgarten.
Unterkunft: Zimmer
Privat
Distanz: 72,39 km.
Fahrzeit: 3:50 Std.
Höhenmeter: 488 m
Samstag 11. Juni 2011
Bremgarten – Lenzburg
Gemütliches ausfahren nach Lenzburg.
Hier endet unsere Tour. Es war eine sehr toll, schöne, spanende, erlebnisreiche Tour.
Distanz: 17,84 km.
Fahrzeit: 1:09 Std.

