Seit langem wollten wir mit dem Fahrrad nach Stein am Rhein Freunden besuchen die ich seit jeher kenne.
An Pfingsten war es dann soweit.
Über die Strecke wie wir dort hin gelangen mussten wir nicht lange überlegen. Das gleiche gilt für die Rückfahrt.
Karte:
Schweizer Velokarte (Veloland Schweiz) 1:301’000, Kümmerly+Frey
Tour – Zusammenfassung:
Etappen: 3
Distanz: 259.82
Tagesstrecke ø: 86.60 Km.
Höhenmeter: Ca. 1’528
ø Steigung: Ca. 3.66 %
Defekt: 0
Hinweis: Die Einträge beginnen beim letzten Tag.
Montag 9. Juli 2014
Bischofszell – Wil SG – Turbenthal – Winterthur Töss – Bassersdorf
Während des Frühstücks besprachen wir noch unsere letzte Etappe. Wir beschlossen, weil Beates Achilessehne mitlerweile geschwollen war, so weit es geht zu fahren.
Heute war wiederum super heisses Wetter. Bei einem Aufstieg an der Sonne kurz nach Wil SG, kam es mir vor als würde ich gegrillt werden.
Die Strecke auf der Veloland Schweiz Fahrrad Mittelland – Route 5 war sehr schön. Eine von den schönsten Abschnitte dieses Wochenende war die Strecke von Turbenthal bis nach Winterthur Töss. Wir genossen es sehr dass es seit langem wieder einmal einfach gerade aus ging.
Von Winterthur Töss bis nach Winterberg ging es dann eine kurze Strecke sehr steil Bergauf, bis 17% wurde es. Von dort war dann die Strecke landschaftlich zwar sehr schön aber ein ständiges Auf und Ab.
In Bassersdorf beim Bahnhof machten wir dann eine Lunchpause.
Wir beschlossen auf Grund der Achilessehne die seit Samstagmittag Beate schmerzte, die Tour zu beenden und mit dem Zug nach hause zu fahren.
Somit beendeten wir drei sehr schöne, beeindruckende und vom Wetter her perfekte Tage.
Fahrzeit: 4:30 Std.
Distanz: 67.32 km.
Durchschnitt: 14.93 km/h
Höhenmeter: Ca. 439
Max. Höhe: Ca. 626 m
Max. Steigung: 17 %
Ø Steigung: 5 %
Sonntag 8. Juni 2014
Stein am Rhein – Romanshorn – Bischofszell
Als wir aufwachten strahlte uns die Sonne bereits an.
Nach einem ausgiebigen und wiederum sehr gemühtlichem Früstück, packten wir unseren Sachen und verabschieden uns.
Nach wenigen gefahrenen Meter machte sich Beates Waden bemerkbar deshalb musste demendsprechen das Thempo angepasst werden.
Bei schönstem und heissen Wetter fuhren wir am Bodensee entlang bis nach Romanshorn. Es waren unglaublich viele Fahrrad-, Touren-, Rennradfahrer und Biker unterwgs. In Romanshorn angekommen machten wir zuerst einmal eine Pause.
Danach begaben wir uns auf die Velolanland Schweiz Fahrrad Mittelland – Route 5.
Die wenigen Kilometer bis nach Bischofszell führte uns entlang von einem herrlich dufteten Erdbeerfeld, einem kleinen aber sehr steilen Aufstieg, durch das Sittertobel. Weil ich wieder einmal mehr, weiter als Sichtkontackt vorausfuhr, merkte ich nicht das Beate bei einem Bauernhof frische Erdbeeren kaufte. In Bischhoszell fanden wir dann schnell eine Unterkunft für die Nacht. Das Hotel Tavene zur Linde hat sogar einen Raum für die Fahrräder.
Nach dem Duschen gönnten wir uns die sehr leckeren Erdbeeren.
Während dem Abendessen überkam mich die Müdikeit. Zurück im Zimmer ging es dann nicht lange bis ich, als ich mich hinlegte, für kurze Zeit einschlief.
Unterkunft: Zimmer
Hotel Taverne zur Linde Bischofszell ( hotel-zur-linde.ch )
Fahrzeit: 5:04 Std.
Distanz: 74.10 km
Durchschnitt: 13.60 km/h
Höhenmeter: Ca. 366
Max. Höhe: Ca. 527 m
Max. Steigung: 12 %
Ø Steigung: 3 %
Samstag 7. Juni 2014
Niederlenz – Wildegg – Brugg – Koblenz – Bad Zurzach – Eglisau – Schaffhausen – Stein am Rhein
Um 07.15 Uhr fuhren wir in Richtung Stein am Rhein los.
Es war ein sehr schöne und milder Morgen.
Ab Wildegg fuhren wir alles auf der Aare-Route 8 von Veloland Schweiz bis nach Koblenz. Landschaftlich war es sehr schön und uns lief es sehr gut. Wir kamen schnell vorwärts. Allmälich zeigte sich die Sonne immer mehr, demendsprechend stiegen auch die Themperatur immer höher.
In Koblenz angekommen wechselten wir auf die Rhein – Route 2 von Veloland Schweiz.
Mit dem Wechsel der Route hat sich auch das Streckenprofil verändert. Es ist nun ein ständiges Auf und Ab. Wie länger der Tag ging um so heisser schien die Sonne. Es wurde brütend heiss. Mein Tacho zeigte in der Sonne bis zu 47°C an. Es wurde immer mehr zu einer Hitzeschlacht. Vor allem der längere Aufstiege kurz nach Eglisau an der pralle Sonne wurden sehr hart. Weil es so heiss war schauten wir auch das wir immer genügend tranken.
Nach Landschaftlichen schöne Abschnitte, kamen wir in Schaffhausen an. Gezeichnet von der Hitze, vor allem bei Beate hat die Hitze spuren hinterlassen. Trotz der vortgeschrittene Zeit, es war bereits 16.45 Uhr begaben wir uns auf die letzten 17 km.
Schlussendlich hat sich die Mühe gelohnt, müde aber glücklich kamen wir bei langjährigen Freunden in Stein am Rhein an.
Nach einer ausgiebigen Dusche und wieder in trockenen Kleider, gab es ein sehr feines Abendessen. Danach verbrachten wir ein sehr gemütlichen und unterhaltsamen Abend bei Dessert und Kaffee.
Unterkunft: Zimmer
Private Unterkunft
Fahrzeit: 8:21Std.
Distanz: 118.40 km
Durchschnitt: 14.16 km/h
Höhenmeter: Ca. 723
Ø Steigung: 3%