Im französischen Jura 23.08.-29.08.2014

Nach unserer Schweizer Jura Tour hat es uns der Jura angetan. Wir waren so begeistert von ihm, dass es für uns klar war wieder in einen Teil vom Jura zurück zu gehen.
So kamen wir auf die Idee in den Französischen Teil zu bereisen.

Menschen:
Die Franzosen erlebten wir als sehr freundlich. Wir hatten auch nie eines weil unser französisch na ja nicht wirklich gut war.

Einkauf:
Die grossen Shops waren am Sonntagvormittag offen.

Campingplätze:
Egal ob 2 oder 4 Sternen, es waren alle in einem sehr guten Zustand.
Was für uns ungewöhnlich war, das einige kein WC Papier hatten.

Karte:
Schweizer Velokarte (Veloland Schweiz) 1:301’000, Kümmerly+Frey
LE DOUBS MASSIF DU JURA 2- Zone Est 1:50’000 PLEIN – AIR
LE DOUBS MASSIF DU JURA 3- Zone Sud 1:50’000 PLEIN – AIR
Lons-le-Saunier Genève PNR du Haut-Jura 1:100’000 (Tourisme et Découverte 143)

Fahrrad – Reiseführer:
Nordost-Frankreich per Rad ( Burgund – Elsass – Champagne – Lothringen – Jura), Ernest Mitschke, ein CYKLOS -Fahrrad-Reiseführer, Verlag Wolfgang Kettler, 2. Auflage Juli 2009

Tour – Zusammenfassung:
Etappen: 6
Ruhetag: 1
Distanz: 356.65 km.
Tagesstrecke ø: 59.44 km
Höhenmeter: Ca. 3’973 m
Defekt: 0

Freitag 29. 8. 2014
Mouthe – Col de Landoz-Neuve (1260 m)  – Le Pont – Col du Mollendruz (1184 m) – L’Isle – Bussigny – Crissier – Renens – Lausanne Bahnhof SBB

Die letzte Etappe steht an.
Als erstes stand der längere Aufstieg bis zum Col de Landoz-Neuve (1260 m) an. Wir kamen sehr gut voran. Während der lange Abfahrt verliessen wir Frankreich und kehrten auf Schweizerboden zurück.
Laut Wetterbericht wäre am Nachmittag Regen angesagt, darum planten wir sicher einfach mal bis nach Le Pont zu kommen. Aber nach Regen sah es den ganzen Morgen nicht aus. Als wir in Le Pont am Lac de Joux ankamen war es für uns kein Thema hier die Tour zu beenden. Nach einem sehr leckeren Apfelkuchen ging es weiter über den Col du Mollendruz (1184m) nach Lausanne.

Von Bussigny bis nach Lausanne war es zum fahren nicht mehr sehr toll, wir waren froh als wir endlich beim Bahnhof SBB ankamen.
Von Lausanne fuhren wir mit dem Zug nach Hause.

Hier beendeten wir eine sehr schöne und eindrückliche Tour.

Fahrzeit: 3:56 Std.
Distanz: 59.21 km.
Durchschnitt: 15.03 km/h
Höhenmeter: Ca. 651
Max. Höhe: 1260 m
Max. Steigung: 9 %
ø Steigung: 3 %

Donnerstag 28. 9. 2014
Base de Loisirs la Pergola – Fontenu – Saffloz – Le Vauduoux – la Billaude -Syam – Sirod – Gillois – Arsure-Arsurette – Cerniebaud – Col de St Sorlin (1142 m) – Les Pontets – Mouthe

Wir standen an einem schönen sonnigen Morgen auf und bald sind wir auf unseren Fahrräder. Kaum auf dem Fahrrad ging es dann schon zum ersten Mal bergauf.
Wir fuhren durch abgelegenen schönen kleine Ortschaften dabei geht es rauf und runter. Wir sahen auch oft Gedenktafeln vom ersten Weltkrieg.
Nach einem Kaffee in la Billaud gingen wir neu gestärkt weiter nach Syam. Auf dem Weg dorthin überquerten wir die Saine. Von Cerniebaud aus fuhren wir hoch zum Col de St Sorlin. Es war einen sehr schönen Aufstieg. Wir waren aber dennoch beide froh als wir oben angekommen waren. Von da an ging es mehrheitlich nur noch bergab bis nach Mouthe.
In Mouthe begaben wir uns zuerst in das Tourist Büro. Dort erklärte uns eine sehr nette Dame den Weg zum Campingplatz und wo es eine Einkaufsmöglichkeit gibt. Allgemein waren alle Franzosen mit denen wir zu tun hatten äusserst freundlich. Wir wurden auch sehr oft von Rennradfahrer angesprochen.
Als wir uns auf dem Zeltplatz eingerichtet haben begaben wir uns dann an die Quelle der Doubs. Das war für mich ein Highlight. Es war sehr speziell.
Am Abend gingen wir zu Fuss nach Mouthe auswärts essen. Wir fanden eine sehr kleine Pizzeria L‘ Arlequin. Es dauerte zwar eine weile bis wir bedient wurden aber die Pizza schmeckte danach sehr gut.
Auf dem Weg zum Campingplatz bestaunten wir den wunderschönen Sternenhimmel.

Unterkunft: Zelt
Camping De la Source Du Doubs *** ( franche-comte )
Kleiner, gute sanitäre Einrichtung

Fahrzeit: 5:15 Std.
Distanz: 61.19 km.
Durchschnitt: 11.62 km/h
Höhenmeter: Ca. 1006
Max. Höhe: 1142 m
Max.Steigung 10 %
ø Steigung: 4 %

Mittwoch 27. 9. 2014
Morbier – Chateau-des-Pres – les Faivres les Gilles – Col de la Joux (1035 m) – St-Maurice-Crillat – Cogna – Uxelles – Denezières – Doucier – Base de Loisirs la Pergola

Wir hatten beide nicht gut geschlafen. Es regnete nochmals ziemlich stark in der Nacht, als wir aufstanden war es nur noch sehr stark bewölkt. Wir verstauten unsere Sachen, frühstückten gemühtlich und verpackten als letztes noch das Zelt.
Kaum auf dem Fahrrad kam der erste kurze Regenguss und so wechselt sich regen und trockene
Phasen sich regelmässig hab. In les Faivres les Gilles verliessen wir den Parc Naturel Région Du Haut – Jura. Auf dem Col de la Joux wurde es dann ungemühtlich, es war sehr kühl neblig und nass. Als wir nach St-Maurice-Crillat herunter fuhren schien dort zu unserem grossen erstaunen die Sonne, es war auch angenehm warm. Wir wollten dann eigentlich mal eine Kaffeepause machen, aber niergends in diesen kleinen Dörfer sahen wir ein Kaffe. Erst 4 km vor dem Campingplatz in Doucier sind wir fündig geworden. Als wir dann noch einen Super Marche sahen, erledigten wir unseren täglichen Einkauf.
Beim Campingplatz angekommen staunte ich nicht schlecht über diesen Luxus. Er ist riesen gross, die sanitären Anlagen sind top und alles pickobello sauber. Es ist eigentlich Campen im Hotel. Beate entschied sich für einen Premiumplatz, dass heist wir haben einen gedeckten Sitzplatz und einen abschliessbaren Schuppen den wir aber nicht benutzen.
Weil wir verhältnismässig früh ankamen und die Sonne schien, legten wir die nasse Zeltunterlage aus und stellten das Aussenzelt auf zum trocknen.
Nach dem einrichten, duschen und kochen genossen wir den schönen lauen Abend. (Ich fiere trotzdem…. LG Beate)

Unterkunft: Zelt
Camping la Pergola ***** ( la Pergola  )
Riesengross, super Ausstattung

Fahrzeit: 4:15 Std.
Distanz: 54.46 km.
Durchschnitt: 12.79 km/h
Höhenmeter: 727 Ca.
Max. Höhe: 1035 m
Max. Steigung: 12 %
Ø Steigung: 4 %

Dienstag 26. 8. 2014
Campingplatz Crand Bucle in Morbier

Momentan sind wir auf dem Campingplatz und schauen was das Wetter macht. Wir hoffen natürlich das wir am Nachmittag weiter fahren können. Am Mittag entschieden wir uns heute nicht weiter zu fahren den es regnet immer noch.
Was macht man auf einem Campingplatz wenn es nicht mehr regnet ?
Man zügelt das Zelt an einen anderen Platz!
Dies taten wir, weil sich der Platz durch den vielen Regen in ein kleineres Sumpfloch verwandelte.
Bei einem Kaffee in einem Bistro neben dem Campingplatz planten wir die weiteren Etappen. Dabei merkten wir dass ein Teil auf der Karte, den wir meinten sei darauf, fehlte. Wir gingen in den Atac (Supermarché) um zu schauen ob wir eine brauchbare Karte finden. Tatsächlich wurden wir fündig. Wieder beim Campinglatz schauten wir nochmals die Karte genauer an.
Das Wetter hat sich jetzt stark beruhigt, dass heist, es ist stark bewölkt und ab und an dringt die Sonne durch aber es regnet nicht mehr.

Morbier „ist ein kleiner berühmten Ort im Haut-Jura, der für seinen Käse mit dem charakteristischen Streifen und die Uhren aus der Franche-Comté bekannt ist“.

Bis jetz sind wir total begeistert von der Tour, super schöne Landschaften, Flussläufe und abgelegene ruhige Orte.

Montag 25. 8. 2014
Pontarlier – Oye – St. Point Lac – Mouthe – Morbier

Als wir heute Morgen um 6.30 Uhr von unserem Wecker geweckt wurden, merkten wir ziemlich schnell das es ziemlich kühl war. Es war keine freude aus dem wohligen warmen Schlafsack zu krichen umsich anziehen zu können. Ich zog dann auch eine Mütze und Handschuhe an. Nach dem Frühstück besprachen wir kurz die Etappe und das weitere Vorgehen der Tour. Denn die Wettervorhersage war zu diesem Zeitpunkt ab Mittwoch nicht mehr wirklich gut.
Nach dem wir noch unser Proviant und Wasser gekauft haben konnten wir endlich aufbrechen. Irgendwie ging es heute sehr lange.
Bei leichtem Regen fuhren wir los.
Die Strecke war wieder einmal mehr landschaftlich enorm schön.
In Mouthe machten wir eine Kaffeepause. Ein Interessierter Herr wollte während dem Gespräch unsere Fahrräder hochheben, nach dem er es getan hat meinte er, wir seien verrückt.
Kurz nach Mouthe gelangten wir in den Parc Naturel Région du Haut – Jura, und von da an ging es dann auch Berghoch. Auf dem Plateau war es ein ständiges Auf und Ab dazu noch sehr windig. Nach einer tolle Abfahrt von Bellefontaine kamen wir kurz vor Morbier in einem Art Trichter an. Es war eng und schmal. Mir war es einwenig unheimlich. In Morbier geht es entweder hoch oder runter. Auf einer Infotafel schauten wir wo und wie wir zum Campingplatz gelangen. Wir wussten zwar das es ihn gibt, aber wie wir zu ihm gelangen würden wussten wir immer noch nicht. Wir entschlossen weiter hoch zu fahren. Kurze Zeit später standen wir vor ihm. Weil heut Nacht und am Dienstag den ganzen Tag starke Schauer angesagt war, hofften wir das es auf dem Campingplatz Hütten gibt. Als dies nicht der Fall war, schauten wir nochmals auf die Wettervorhersage. Dort sahen wir das es zwar in der Nacht aber nur noch am Dienstagmorgen schauer gäben müsste und somit evt. die Möglichkeit besteht am Dienstagnachmittag eine kurze Etappen zu fahren.Kommt dazu dass das Wetter auch in den folgenden Tagen besser werden soll. Wir beschlossen das Zelt aufzustellen.
Nach dem Einkaufen, Duschen und Kochen verstauten wir unsere Sachen noch ein wenig besser als sonst.

Unterkunft: Zelt
Camping la Bucle ** ( camping-labucle )
Kleiner, schöne Plätze, kein WC Papier, zum teil steh WC’s, sanitäre Einrichtung sehr einfach

Fahrzeit: 4:43 Std.
Distanz: 65.42 km.
Durchschnitt: 13.42 km/h
Höhenmeter: 624 Ca.
Max. Höhe: Ca. 1173 m
Max. Steigung: 8 %
Ø Steigung: 4 %

Sonntag 24. 8. 2014
Hippolyte – Gigot – Grandfontaine – Gilley- Montbenoit – Pontarlier

Vom Regen in der Nacht merkten wir beide nicht wirklich viel. wir schliefen ziemlich gut.
Am Morgen als wir aufstanden, war es ziemlich frisch. Darum schauten wir das wir bald zu einem warmen Kaffee und zu unserem Frühstück kommen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg.
Bis nach Gigot ging es ca. 30 Km. flach auf der sehr wenig befahrene Strasse am Fluss Dessoubre entlang. Die Streck war enorm schön.
Von Gigot fuhren wir weitrhin dem Tal der Dessoubre entlang. In Consolation-Maisonnettes begann der Cirque de Consolation. Der Cirque de Consolazion „ist der nördlichste der berühmte Talkessel des Jura“. Die Steigung war nicht ohne. In Gilley entschieden wir bis nach Montbenoit zu fahren und dort auf den Campingplatz zu gehen. Wir fuhren auf einem sehr schönen Fahrradweg, der auf einer ehemaliger Bahnlinie gebaut wurde. Als wir in Mentbenoit ankamen sahen wir niergends einen Wegweiser zum Campingplatz. Auch das Iphon half uns nicht weiter. Als wir eine Frau
danach fragten meinte sie dass es nur ein Hotel gäbe. Wir überlegten nicht lange und fuhren die 12 Km. immer noch auf dem tollen Fahrradweg, bis Nach Pontarlier. Um 18.30 Uhr traffen wir dann auf dem Campingplatz in Pontarlier ein.
Das erste was wir machten als wir unseren Platz bezogen haben, war, die Zeltunterlage die beim Zelteinrollen am Morgen nass wurde, auszulegen in der Hoffnung das sie noch trocknet. Das Aussenzelt stellten wir ebenfalls auf. Danach ging Beate Duschen. Ich musste zuerst mal was kleines essen. Als Beate zurück kam, stellten wir das Zelt auf die inzwischen trockene Unterlage. Danach begannen Beate zu kochen und ich ging duschen. Weil wir beide sehr hungrig waren schauten wir das es schnell etwas gab. Es gab eine anrühr Minestrone dazu mischten wir noch Cous Cous und Würstchen. Es war sehr lecker.
Müde begaben wir uns dann in das Zelt.

Unterkunft: Zelt
Camping Municipal du Larmot *** ( Le Larmot )
Mittelgross, gute sanitäre Einrichtung,

Fahrzeit: 5:58 Std.
Distanz: 80.30 km.
Durchschnitt: 13.45 km/h
Höhenmeter: Ca. 794
Max. Höhe: 943 m
Max. Steigung: 11 %
Ø Steigung: 5 %

Samstag 23. 8. 2014
Saint Ursanne – Glére – Montjoie – le Chateau – St-Hippolyte

Mit grosser Vorfreude auf den französischen Jura stiegen wir heute Morgen in den Zug nach Basel. Von dort ging es mit dem Zug weiter bis nach Saint Usanne.
Nach dem wir die Fahrräder startklar gemacht haben, fuhren wir zuerst durch ein Teil vom schöne Städchen Saint Ursain. Danach war der Fluss Doubs unser treuer begleiter. Die Strecke war wie erhoft sehr schön und wenig befahren.
Während dem wir in St-Hippolyte einen Kaffee tranken wurden wir von einem Motorradfahrpärchen angesprochen. Es war eine kurze aber lustige Unterhaltung.
Auf dem Campingplatz ankgekommen stellten wir wie immer zuerst unser Zelt auf. Während dem wir unser Gemüse – Cous Cous Eintopf zubereiteten begann es an zu Regnen. Zum Glück war der Eintopf fertig so konnten wir alles zusammenräumen und uns in das Zelt verlegen.
Als es aufhörte zu regnen machten wir auf einer Bank einen gemütlichen abend und gingen den Tag nochmals durch.

Unterkunft: Zelt
Camping Les Grands champs ( tourisme-saint-hippolyte-doubs.fr. )
Klein aber fein. kein WC Papier

Fahrzeit: 2:21 Std.
Distanz: 36.07 km.
Durchschnitt: 15.24 km/h
Höhenmeter: Ca. 171
Max. Höhe: Ca. 461 m
Max. Steigung: 4 %
Ø Steigung: 2 %

 

 

2 Antworten zu “Im französischen Jura 23.08.-29.08.2014

  1. Liebe Beate, lieber Claudio,
    tolle Touren, die ihr da macht! Wenn ich auch noch nicht alles gelesen habe … beeindruckend und schön!
    Es ist ebenfalls toll, ein gemeinsames Hobby zu haben!
    Genießt eure Touren!
    LG Manfred

  2. Hoi Claudio en Beate,
    Also es hat mich sehr gefreut euer Bericht von eure Reise/Tour zu lesen! Die schone Foto’s macht ja an. Ich mochte, ich war auch noch jung, um das zu machen!
    Sicher wo ich euch vorher noch gesprochen habe und jeden tag wohl mal gedacht habe wie hegt es die doch beim nicht so guter Wetter, ist es ja sch“on zu lesen das ihr eine gute Fahrt hatte. Die comfortplatz war ja eindrucklich! Liebe Grusse Maria Holland.

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